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KI im Berufsalltag

Wo die KI heute wirklich hilft – und wie Sie das Potenzial effektiv nutzen

Viele Aufgaben, die früher Stunden dauerten, lassen sich heute mit KI in Minuten erledigen. Präsentationen, Analysen oder E-Mails entstehen deutlich schneller.

Ob Claude, Gemini oder ChatGPT: Die Leistungsfähigkeit dieser Tools bewegt sich auf ähnlich hohem Niveau. Der eigentliche Mehrwert entsteht durch die Art der Nutzung – weniger durch die Wahl des Tools.

Ein zentraler Punkt ist der Unterschied zwischen individueller Nutzung und unternehmensweiter Anwendung. In vielen Unternehmen arbeiten Mitarbeitende mit unterschiedlichen Tools, ohne gemeinsame Standards. Jeder nutzt KI auf seine eigene Weise. Das Resultat: stark schwankende Qualität und ungenutztes Potenzial.

Hinzu kommt ein oft unterschätztes Risiko: Sensible Unternehmensdaten werden unkoordiniert in Tools eingegeben, ohne klare Richtlinien oder Kontrolle.

Anders sieht es aus, wenn Unternehmen KI strukturiert einsetzen: mit definierten Use Cases, einheitlichen Tools, klaren Leitplanken und Zugriff auf relevante Daten. In diesem Kontext wird KI nicht nur zum Effizienztreiber, sondern vor allem zum Qualitätstreiber.

Auf individueller Ebene entscheidet in erster Linie eine Fähigkeit über den Erfolg: der Umgang mit der KI selbst: Die Kunst des Promptings. 

Gutes Prompting ist weniger eine technische Disziplin als eine Frage der Denkweise. Wer präzise fragt, erhält bessere Resultate. Ein einfacher, aber wirkungsvoller Ansatz ist es, die KI aktiv zu hinterfragen. Zum Beispiel:

  • „Welche Schwächen hat dein Vorschlag?“
  • „Welche Annahmen könnten falsch sein?“
  • „Was habe ich nicht berücksichtigt?“

Solche Fragen an das KI Tool erhöhen die Qualität der Ergebnisse.

Ein zweiter entscheidender Hebel ist die Fähigkeit, die richtigen Anwendungsfälle zu erkennen. KI ist besonders stark bei Recherche, Strukturierung, ersten Entwürfen oder der Analyse von Informationen.

Gleichzeitig gilt: Die Qualität der Resultate hängt stark vom Kontext ab. Moderne Tools ermöglichen es, Dokumente, Daten oder ganze Projekte einzubinden. Wer diesen Kontext nutzt, erhält präzisere und relevantere Ergebnisse. Wer darauf verzichtet, arbeitet mit generischen Antworten.

Für Fach- und Führungskräfte bedeutet das eine klare Verschiebung der Rolle.

Der Fokus liegt weniger auf dem Erstellen von Inhalten – und stärker auf dem Bewerten, Einordnen und Entscheiden. Kritisches Denken wird damit nicht weniger wichtig, sondern zentral.

Konkret heisst das:

  • Ergebnisse prüfen und hinterfragen
  • Quellen verifizieren
  • gezielt nachschärfen und weiterentwickeln

Diese Kompetenzen werden in der Arbeitswelt zunehmend entscheidend.

Moderne Weiterbildungsangebote greifen diese Entwicklung gezielt auf. Die Höhere Fachschule Technik Mittelland (HFTM) verbindet technisches Verständnis mit konkreter Anwendung im Berufsalltag und zeigt, wie KI wirksam und verantwortungsvoll eingesetzt werden kann.

Die zentrale Erkenntnis: KI ist gekommen, um zu bleiben. Die Frage ist also nicht, ob wir KI nutzen – sondern wie kompetent wir es tun.

Mehr Einblicke in die Thematik liefert das Einsteigerseminar. Jetzt Informieren!

Für Rückfragen und Anregungen steht Ihnen unser Dozent zur Verfügung.

 

Portrait Markus Heiniger

Markus Heiniger

Dozent